28. Kreuzviertelfest Die Letzten tanzen in die Nacht

Zum 28. Mal wurde rund um Heilig Kreuz gefeiert: Tausende von Besuchern strömten besonders am Samstag- und Sonntagabend auf die Flaniermeile.

Von Martina Döbbe

Musik bis zum späten Abend, Programmangebote für Kinder, kulinarische Genüsse – das Kreuzviertelfest bot am Wochenende für jeden etwas. „The Quarrymen Beatles“ erinnerte am Sonntagabend an John, Paul, Georg und Ringo. Foto: Matthias Ahlke

Samstag, früher Nachmittag – die Ersten tanzen schon. Sonntagabend, kurz vor 22 Uhr – die Letzten tanzen immer noch. Dazwischen liegen viele Stunden, in denen „einfach die Post abgeht“, wie Ben Schuhmacher schon am Sonntagmittag begeistert feststellt. Aus Berlin nach Münster gezogen kommt er sich hier fast schon vor wie zu Hause. Sein erstes Kreuzviertelfest : „Unfassbar gut.“ Wer das Fest kennt – und das sind wohl die meisten an diesem heißen Sommer-Sonnen-Wochenende – dem erzählt er nichts Neues.

„Früher sind wir mit unseren Kindern hier gewesen, jetzt ziehen wir alleine los“, gibt sich Lore Timber-Lehmann als Stammgast zu erkennen. „Kreuzviertelfest ist wie Feiern im eigenen Wohnzimmer“, findet die 63-Jährige. Zwischendurch gehe sie inzwischen auch mal nach Hause und lege eine kleine Pause ein: „Aber dann bin ich wieder am Start.“

Heiße Stimmung und heiße Rhythmen am Samstag Abend beim Kreuzviertelfest

Ob mit oder ohne Pause: Am Start sind an diesem Wochenende Tausende rund um die Heilig-Kreuz-Kirche. Auch wenn das Fest ganz offiziell erst am Samstag um 19 Uhr eröffnet wird – in den Stunden zuvor darf gebummelt, geschlemmt und bei den Temperaturen vor allem auch getrunken werden. Schlag auf Schlag geht es zudem schon musikalisch rund: Soul, Folk und Rock‘n‘Roll, Reggae, Jazz und Beatmusik: 19 Bands, Tanzformationen und Shows sorgen das ganze Wochenende über für Unterhaltung – und dafür, dass Moderator Wolfgang Halberscheidt ordentlich Strecke Der Musikprogramm-Macher vom Dienst pendelt zwischen den beiden großen Bühnen Hoyastraße und Maximilianstraße, drängelt sich durch die besonders am Abend eng stehenden Festgäste, um pünktlich die jeweiligen Akteure anzukündigen. Dieses Mal erlaubt sich der Moderator den legeren Look: Statt im tiefblauen Jackett – sein Markenzeichen der vergangenen Jahre – tritt er im blauen Jeanshemd auf.

Quelle: Westfälische Nachrichten

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